Vreni Wipf – Ein neues Weltbild.

Die Reise nach Ruanda hat mein Weltbild verändert und bereichert. Fern von ausgetretenen Touristenpfaden konnte ich Einheimische in verschiedenen Lebensumständen persönlich treffen und mich mit ihnen austauschen. Durch den Reiseleiter sorgfältig in die Geschichte des Landes eingeführt, lernte ich die Hintergründe und die Aufarbeitung des Genozids von 1994 verstehen. Dem Verein COERESO bin ich beigetreten, weil er mit gezielter Hilfe kleinere und nur nachhaltige Projekte unterstützt, sei es in der Landwirtschaft oder im Kleingewerbe. Was mir sonst noch gefallen hat? Die kleine Reisegruppe, die kompetente Führung, das sehr angenehme Klima, die vielen aktiven Frauen in Ruanda!

Ursina Bührer – Mit Tourismus Gutes bewirken.

In diesen zwei Wochen konnte ich feststellen, dass man mit Tourismus auch Gutes bewirken kann. Auf meinen bisherigen Reisen war es für mich immer sehr schwierig, die Menschen und deren Leben kennen zu lernen. Häufig waren es oberflächliche “Besuche”, war es der “Konsum” von Menschen und Land. Meiner Ansicht nach geht es darum, nicht die Bestätigung unserer Clichées zu suchen, sondern sich durch das Andere herausfordern zu lassen. Wohl gibt es überall sehr schöne Landschaften. Spannend aber scheint mir festzustellen, wie Menschen, die zwar alle gleich sind, ihre konkreten Herausforderungen meistern. Welche Lösungen finden sie für Probleme, die sich überall in sehr ähnlicher Art und Weise stellen? Dieser Entdeckungsprozess ist von COERESO sehr gut ermöglicht worden. Auf gleicher Ebene konnten wir einen Austausch mit den Menschen in den Gemeinschaften erleben, konnten wir einander verstehen. Beeindruckt hat mich ebenfalls zu sehen, dass wer nicht aus der Geschichte lernt, dieselben Fehler wiederholt. Auch hat sich für mich erneut bestätigt, dass es notwendig ist, gemeinsam an der Lösung der Probleme zu arbeiten. Die persönliche Freiheit ist wichtig, aber nicht so bedeutsam wie die Reflexion über die gemeinsame Zukunft und die persönliche Übernahme der Verantwortung für das Gemeinwohl. Ohne verantwortungsvolle Einzelne kann es jederzeit zu sozialen oder politischen Katastrophen kommen.

Arthur Schweizer – Ein Höhepunkt.

Als 70+ Jahrgänger und Reisender seit meiner Volljährigkeit, habe ich doch schon einige Ecken dieser Welt bereisen können. Aber die Reise nach Ruanda war dann doch das „Tüpfli“ aufs i.

Die Vorbereitungen waren sorgfältig und die täglichen Ausflüge, Rundgänge in der Stadt und Besuche auf dem Lande sind problemlos verlaufen. COERESO macht es möglich, das Land mit seiner schwierigen Geschichte und vor allem die Bewohner kennenzulernen. Der Besucher wird nämlich nicht ZU, – sondern IN die uns fremde Gesellschaft eingeführt. Dies ist nur möglich dank der vorangegangenen sorgfältigen Kontakte der Reiseleitung zu der lokalen Bevölkerung und dem dabei gewonnenen Vertrauen.

In die uns manchmal sprachlos machende Geschichte Ruandas wurden wir in mehreren Sitzungen fachkundig von der Reiseleitung, aber auch von lokalen Zeitzeugen eingeführt. Die einzelnen Reisetage waren nie überladen und sind “stressless” gestaltet, d.h., es blieb immer genügend Ruhezeit oder für Gespräche im kleinen Kreis.

Wer ein afrikanisches Land nicht nur vom Safari-Jeep erleben, sondern auch die Freundlichkeit, Herzlichkeit und Wärme der Bewohner Ruandas mit all ihren täglichen Herausforderungen “hautnah” erleben möchte, der ist mit COERESO sehr gut bedient. 

Unsere kleine aufgestellte Reisegruppe unter kompetenter COERESO Leitung durfte interessante, aufschlussreiche und unvergessliche Tage in Ruanda verbringen. Für mich ein Höhepunkt meiner vergangenen Afrika-Reisen.

Chantal Mayr – Förderung des nachhaltigen Tourismus.

Im Sommer 2018 habe ich am Studierendenaustausch teilgenommen. Das Programm war vielseitig und sehr bedacht aufgebaut. Es wurde ein direkter Kontakt mit der lokalen Bevölkerung ermöglicht und breite Diskussionen geöffnet und angeregt. Vorurteile wurden abgebaut und Respekt und gegenseitiges Verständnis aufgebaut. Diese Reise gab mir eine breitere Weltanschauung. Meiner Meinung nach, leistet diese Reise einen grossen Beitrag zur Förderung des nachhaltigen Tourismus. Ich kann es jedem empfehlen, der oder die sich persönlich weiterentwickeln möchte.

Claudia Secchi – Als Gleiche, sehr herzlich aufgenommen.

Lange habe ich mir überlegt, ob ich die Reise nach Ruanda antreten soll. Obwohl mein Lebenspartner einer der Reiseleiter war, ich schon Vieles über dieses Land im Herzen Afrikas gehört hatte, und ich wusste, dass die Reise verantwortungsvoll vorbereitet war, hatte ich einige Ängste zu überwinden. Wie würde es sein, in ein Land zu reisen, in welchem vor vierundzwanzig Jahren ein Genozid durchgeführt wurde, und in welchem ein bedeutender Teil der Bevölkerung in grosser Armut lebt? Gemäss Reiseprogramm würden wir mehrere lokale Gemeinschaften besuchen gehen. Wie würden uns diese empfangen? Würden wir nicht reiche Eindringlinge sein, die es sich leisten können, die Armen zu besuchen und mit ihren teuren Kameras zu photographieren?

Keine meiner Ängste hat sich bewahrheitet. Der sorgsame Aufbau der Reise, die lehrreichen Ausführungen weit zurück in der Geschichte des Landes, die Erklärungen zur Entstehung der kaum vorstellbaren Gewalt und die Informationen zur heutigen Lage haben geholfen, in kurzer Zeit über Konzepte zu verfügen, die das Unverständliche nachvollziehbar machten. Die wissenschaftliche Begleitung war zentral, um sich im komplexen Geschehen orientieren zu können. Dank der vertrauensvollen Beziehungen von Eric und Irina zu den Gemeinschaften, wurden wir gleich von Beginn weg als Gleiche sehr herzlich aufgenommen.

Markus Zehnder – Eine neue Weltsicht.

Die Erlebnisse, die uns in Ruanda ermöglicht wurden, korrigierten grundlegend mein Afrikabild. Heute bin ich der Ansicht, dass die Zusammenarbeit zwischen Reichen und Armen funktionieren kann. Auch bin ich überzeugt, dass so intensive Begegnungen mit Land und Einwohnern nur dank umfangreicher Erfahrungen und in Zusammenarbeit mit den verschiedenen Gemeinschaften durch Eric und Irina möglich sind.

Tamara Kühne – Rwanda, ein echtes Abenteuer!

Dieser Überzeugung war ich mir im Vorfeld jedoch nicht immer. Viele Überlegungen und zahlreiche Gespräche führten letzendlich dazu, das Abenteuer zu wagen. Und es war tatsächlich eines! Die Freude in den Gesichtern der ruandischen Kinder, die Offenheit der Studierenden uns als Individuen gegenüber, ihr Interesse an unserer Herkunft und unserer Heimat waren sehr eindrücklich. Ich durfte viele liebe Menschen kennenlernen und so tief in ihr Leben eintauchen, wie ich das noch nie zuvor in einem so kontrastreichen Land tun konnte. Die vielen Gespräche waren eine Bereicherung für mich. All meine Bedenken waren am ersten Tag in Ruanda vergessen. Das Abenteuer komplettiert haben die leckeren kulinarischen Köstlichkeiten sowie die wunscherschöne grüne Hügellandschaft. Nicht umsonst nennt sich Ruanda „Das Land der tausend Hügel“!

Rösli Schweizer – Beeindruckende Kooperationen.

Die kompetente Leitung während der ganzen Reise, die hervorragenden begleitenden Informationen und die humorvolle Atmosphäre waren für mich ein unvergessliches Erlebnis. Ich habe ein Stück Afrika kennengelernt, das mit all seinen Problemen und Schönheiten nachdenken lässt, aber auch zu Herzen geht. Mitzuerleben, wie Projekte/Gemeinschaften mit wenig Mitteln unterstützt und gefördert werden können, beeindruckt mich sehr. COERESO hat ein feinfühliges Gespür für die Menschen in den Kooperativen, unterstützt ihre eigenen Ideen und begleitet die Projekte den lokalen Begebenheiten angepasst.

Ruth Nieffer – Eine Reise nach Ruanda berührt.

Kigali, wie es sich für Hauptstädte gehört, zeigt sich geschäftig, pulsierend und bunt. Umgeben von sanften Hügeln liegt Kitabi, inmitten von sattgrünen Teepflanzen, die auf fleissig pflückende Hände warten. Am Rande des Nyungwe-Nationalpark ist die Luft rein und klar, zur blauen Stunde am Morgen scheint alles möglich. Ich bin in Ruanda. Von den Menschen herzlich, aber bestimmt aufgefordert, an ihrem Alltag und an ihrer Geschichte Anteil zu nehmen. Rückzug ist keine Option. Miteinander essen, tanzen, erinnern, spielen und lachen – ungefiltert, ungeschönt.

Margrit Imthurn – Vertrauensvolle Beziehungen.

Ich hatte gedacht: Es ist eine zweiwöchige Reise, da kann man nicht ins Land eintauchen, wie bei einem mehrmonatigen Aufenthalt… Nun, ich habe mich komplett getäuscht: Es war sehr wohl möglich. Die Mischung aus einigen “touristischen Zielen” und den Gemeinschaftsbesuchen abseits der grossen Zentren und Strassen hat mir ausserordentlich gut gefallen auch das Durchgeschütteltwerden, gehört es doch zu diesem Land. Ich fühlte mich wohl, war hoch zufrieden.

In der Vorbereitung der Reise, im Umgang mit den Menschen vor Ort, mit uns als Reisegruppe, wir waren für jede Station sehr gut vorbereitet: Einerseits klare Verhaltensregeln, andererseits hochspannende Infos.

Die Beziehungen sind das Kernstück der Reise: Vertrauensvolle Beziehungen werden aufgebaut und die Reiseleitung beherrscht das Kunststück, die Menschen vor Ort und die Reisegruppe in diese Beziehungen hineinzunehmen.

Christoph Graf – Verändert und bereichert.

In der kurzen Zeit habe ich viele herzliche Menschen, mit ihren Hoffnungen, Ängsten und Leidenschaften kennengelernt. Dabei haben sich die meisten meiner Klischees von „Afrika“ zerstreut und alle anderen relativiert. Irina und Eric haben mit Hilfe ihrer lokalen Freunde und Bekannten für unsere kleine Gruppe ein intensives und buntes Programm zusammengestellt. Ich habe sehr profitiert von den kompetenten Hintergrundinformationen und bin beeindruckt von ihrer respektvollen und sorgfältigen Arbeit in Ruanda. Es war für mich mehr als Urlaub an einem exotischen Ort, es hat meinen Blick auf die Welt nachhaltig verändert und bereichert.

Helen Ruppert – Murakoze cyane – vielen Dank!

Die gut organisierte vielseitige Reise war etwas sehr Besonderes und hat sich in vielerlei Hinsicht gelohnt. Wir haben einige Wörter Kinyarwanda gelernt und wurden in die ruandische Kochkunst eingeführt. Die Wanderung im Nyungwe-Nationalpark hat uns Fauna und Flora des Regenwaldes nähergebracht. In Stadtrundgängen haben wir die Hauptstadt Kigali von verschiedenen Seiten kennen gelernt. Wir haben verschiedene Handwerksbetriebe wie z.B. eine Seifenfabrikation, eine Bäckergemeinschaft, eine Stofffärberinnengemeinschaft oder Nähateliers besucht. Wir haben viel über die Geschichte, die Wirtschaft, die Politik und die Zukunftsvisionen des Landes erfahren. Einerseits in Gesprächen mit Ruanderinnen und Ruandern, andererseits kompetent ergänzt durch die erfahrene Reiseleitung. Diese vertieften Einblicke haben mir geholfen, das Unfassbare der Geschichte dieses Landes besser zu verstehen.  Aber vor allem durften wir, dank der persönlichen Kontakte der Reiseleitung, viele Menschen in Ruanda nicht nur sehen, sondern kennen lernen. Der gemeinsame, wertschätzende Austausch, diese berührenden persönlichen Begegnungen, werden mir unvergesslich bleiben. Murakoze cyane – vielen Dank!

Was man auf dieser Reise findet: herzliche, gut organisierte Reiseleitung mit grossem Interesse an Land und Leuten, spannende Einblicke in das ruandische Alltagsleben, schöne Naturerlebnisse, Auseinandersetzung mit dem Genozid und der Geschichte des Landes, gute Gespräche auf Augenhöhe und viele bleibende Erinnerungen.

Was einem erspart bleibt: Aufwärmen von kitschigen Afrika-Klischees, 08/15-Reiseprogramm, einseitige Darstellung der politischen Situation und geschichtlichen Ereignissen, Safari im Offroader,  Bockwurst und Pommes.

Jennifer Pitton – Einmaliges Abenteuer.

Afrika – ein komplett neuer Kontinent für mich und dann noch das Land Ruanda. Nach einem Gespräch mit Eric habe ich mich ziemlich schnell für dieses Abenteuer angemeldet. Je näher die Reise bevorstand, desto mehr Gedanken machte ich mir. Wie werden die Leute vor Ort sein? Wie wird die Gruppe harmonieren? Und noch weitere Fragen beschäftigten mich. Doch nach den ersten paar Stunden im Land sind all diese Gedanken verflogen. Die vielen herzhaften Begegnungen, die spannenden Gespräche und die gemeinsamen Zeit mit den Einheimischen und in der Gruppe werden mir für immer in Erinnerung bleiben. Die atemberaubende Landschaft und das gute Essen ebenfalls. Es war ein einmaliges Abenteuer, welches nicht mit Wörtern beschrieben werden kann .. .

Matti Betz – Sofort wieder.

Ruanda. Das Land der tausend Hügel. Dies kann man auf dieser Reise so richtig erleben. Ebenso lernt man Stadt, Land und vor allem die Menschen mit ihren Geschichten kennen. Dies unter der professionellen Begleitung von Eric Dieth und Irina Zehnder. Unglaublich spannend und bereichernd. Ich würde sofort wieder mitreisen.

Olivia Ziegler – Einmalige Erfahrung.

Die Reise nach Ruanda mit COERESO war für mich eine sehr wertvolle und einmalige Erfahrung. Noch nie habe ich ein Land und seine Leute innerhalb von kurzer Zeit so gut kennengelernt, wie auf dieser Reise. Das Programm war sehr vielfältig und ermöglichte zahlreiche spannende Einblicke in die Geschichte, Politik und die Gesellschaft von Ruanda. Besonders die vielen Begegnungen mit den Einheimischen waren eindrücklich und werden mir noch lange in Erinnerung bleiben.

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